Die Scan-Ergebnisse von Network Discovery enthalten einen Geräte-Abschnitt, der detaillierte Informationen zu Netzwerkgeräten bietet, einen Berichte-Abschnitt mit informativen Grafiken sowie einen Sicherheits-Abschnitt, der offene Ports sowie deren bekannte Schwachstellen und Risiken auflistet.
Arbeitsstationen und Server
Nach Abschluss des Scans werden alle erkannten Geräte in den Ergebnissen angezeigt. Weitere Informationen zur Einrichtung eines Scans findest du unter Network Discovery: Scans einrichten
Wenn du die Option zur automatischen Installation in den Scan-Einstellungen aktiviert hast, kannst du den Fortschritt der Agenteninstallation für alle Windows-Geräte direkt am Ende des Scans verfolgen. Andernfalls kannst du auf Gerät hinzufügen klicken, um die Installation manuell durchzuführen.
Informationen zu Arbeitsstationen/Servern umfassen:
- Gerätename: Klicke, um die Agentenkonsole zu öffnen, in der du das Gerät anzeigen und verwalten kannst (sofern es von Atera überwacht wird).
- Status: Zeigt an, ob das Gerät online oder nicht erreichbar ist. Nicht erreichbar bedeutet, dass das Gerät in einem vorherigen Scan erkannt wurde, aber im aktuellen nicht.
- Zuletzt gesehen: Zeigt an, wann das Gerät zuletzt im Netzwerk erkannt wurde.
- Überwacht: Zeigt an, ob der Atera-Agent installiert ist — ein Häkchen bedeutet ja, ein „X“ bedeutet nein.
- RTT: Round-Trip-Time (in Millisekunden), zeigt an, wie lange Daten zum Gerät und zurück benötigen — hilfreich, um Netzwerkverzögerungen zu erkennen. Ist ein Gerät nicht erreichbar, wird RTT als „–“ angezeigt. Die Netzwerk-Round-Trip-Time hat großen Einfluss auf das Nutzererlebnis bei interaktiven Anwendungen wie Surfen im Web. Netzwerkadministratoren können die RTT nutzen, um Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Verbindung zu prüfen, da viele Webanwendungen bei zu hoher RTT die Verbindung trennen. Da dieser Wert subjektiv ist, geben wir keine genauen Grenzwerte an.
- Gerätetyp: Die Gerätekategorie (z. B. Server, Arbeitsstation).
- IP-Adresse: Die IP-Adresse des Geräts.
- MAC-Adresse: Die MAC-Adresse des Geräts.
- Hersteller: Der Gerätehersteller (z. B. Dell, HP).
- Betriebssystem-Plattform: Die Betriebssystemplattform (z. B. Windows).
- Betriebssystem-Informationen: Detaillierte Infos zum Betriebssystem (z. B. Windows 11 Pro x64).
- Betriebssystem-Alter: Wie lange das Betriebssystem installiert oder in Gebrauch ist.
Hinweis: Betriebssystembezogene Informationen sind nur bei Scans von Domänencontrollern verfügbar.
Agenten auf Arbeitsstationen und Servern installieren
Nicht überwachte Geräte kannst du sowohl in den Netzwerkscan-Ergebnissen als auch auf der Standortseite sehen. Achte auf das blaue Pillen-Symbol — es zeigt die Anzahl der erkannten Geräte, auf denen der Agent installiert werden kann. Informationen zu den Voraussetzungen für die Agenteninstallation findest du unter Voraussetzungen für die Agenteninstallation
Nicht überwachte Geräte kannst du sowohl in den Netzwerkscan-Ergebnissen als auch auf der Kundenseite sehen. Achte auf das blaue Pillen-Symbol — es zeigt die Anzahl der erkannten Geräte, auf denen der Agent installiert werden kann. Informationen zu den Voraussetzungen für die Agenteninstallation findest du unter Voraussetzungen für die Agenteninstallation
Du kannst auch Benachrichtigungen einrichten, um informiert zu werden, wenn nicht überwachte Geräte in den Scan-Ergebnissen erscheinen. Außerdem kannst du die Agenteninstallation und Überwachung aller künftig erkannten Windows-Geräte automatisieren.
So installierst du einen Agenten auf einem einzelnen Gerät:
Gehe zu Geräte > Arbeitsstationen/Server, suche das Gerät und klicke auf Gerät hinzufügen.
So installierst du Agenten auf mehreren Geräten:
Gehe zu Geräte > Arbeitsstationen/Server, markiere die gewünschten Geräte und klicke dann auf Gerät hinzufügen.
SNMP-Geräte
Wenn du die Option zur automatischen Überwachung in den Scan-Einstellungen aktiviert hast, kannst du den Überwachungsfortschritt für alle SNMP-Geräte direkt am Ende des Scans verfolgen. Andernfalls kannst du auf Gerät hinzufügen klicken, um die Überwachung manuell zu starten.
Weitere Informationen zur Einrichtung eines Scans findest du unter Network Discovery: Scans einrichten
SNMP-Informationen umfassen:
- Gerätename: Der Name des SNMP-Geräts.
- Status: Zeigt an, ob das Gerät online oder offline ist.
- Zuletzt gesehen: Wann das Gerät zuletzt online war (MM/TT/JJJJ H:MM AM/PM).
- Überwachungsagent: Klicke auf das Dropdown-Menü, um den Überwachungsagenten zu ändern.
- Überwacht: Zeigt an, ob das Gerät aktuell überwacht wird.
- Gerätetyp: Die Gerätekategorie (z. B. Server, Arbeitsstation).
- IP-Adresse: Die IP-Adresse des Geräts.
- MAC-Adresse: Die MAC-Adresse des Geräts.
- Hersteller: Der Hersteller des Geräts (z. B. VMWare, Cisco Systems).
- Gerätemodell: Der Modellname oder die Modellnummer des Geräts.
- Seriennummer: Die eindeutige Seriennummer des Geräts
- Beschreibung: Weitere Informationen oder Notizen zum Gerät.
SNMP-Geräte überwachen
Nicht überwachte Geräte kannst du sowohl in den Netzwerkscan-Ergebnissen als auch auf der Standortseite sehen. Achte auf das blaue Pillen-Symbol — es zeigt die Anzahl der erkannten Geräte, die für die Agentenüberwachung verfügbar sind.
Nicht überwachte Geräte kannst du sowohl in den Netzwerkscan-Ergebnissen als auch auf der Kundenseite sehen. Achte auf das blaue Pillen-Symbol — es zeigt die Anzahl der erkannten Geräte, die für die Agentenüberwachung verfügbar sind.
Der Überwachungsagent ist der im Netzwerk festgelegte Agent, der das SNMP-Gerät überwacht.
Du kannst auch Benachrichtigungen einrichten, um informiert zu werden, wenn nicht überwachte SNMP-Geräte in den Scan-Ergebnissen erscheinen. Außerdem kannst du die Überwachung aller erkannten SNMP-Geräte automatisieren.
Hinweis: Das SNMP-Gerät und der gewählte Überwachungsagent müssen online sein (und sich im selben Subnetz befinden).
So überwachst du ein einzelnes SNMP-Gerät:
1. Gehe zu Geräte > SNMP, suche das Gerät und klicke auf Gerät hinzufügen.
Das Fenster SNMP-Gerät hinzufügen erscheint.
2. Wähle den Gerätetyp und die SNMP-Vorlage für eine angepasste Überwachung aus (falls zutreffend). Diese Vorlagen kannst du in Atera erstellen, um bestimmte SNMP-Gerätetypen zu überwachen. Mehr über SNMP-Vorlagen erfahren
3. Klicke auf Hinzufügen.
So überwachst du mehrere SNMP-Geräte:
Gehe zu Geräte > Arbeitsstationen/Server, markiere die gewünschten Geräte und klicke dann auf Gerät hinzufügen.
Das Fenster SNMP-Gerät hinzufügen erscheint.
2. Wähle den Gerätetyp und die SNMP-Vorlage für eine angepasste Überwachung aus (falls zutreffend). Diese Vorlagen kannst du in Atera erstellen, um bestimmte SNMP-Gerätetypen zu überwachen. Mehr über SNMP-Vorlagen erfahren
3. Klicke auf Hinzufügen.
Speichergeräte
Weitere Informationen zur Einrichtung eines Scans findest du unter Network Discovery: Scans einrichten
Die Kategorie Speicher (nur relevant für Scans von Domänencontrollern) zeigt detaillierte Informationen zu Netzwerkspeichern, darunter:
- Gerätename: Der Name des erkannten Speichergeräts.
- Festplattentyp: Der Typ des Laufwerks (z. B. HDD, SSD).
- Hersteller: Der Hersteller des Laufwerks.
- Modell: Der Modellname oder die Modellnummer der Festplatte.
- Seriennummer: Die eindeutige Kennung der Festplatte.
- Partitionen: Die Anzahl der Partitionen auf der Festplatte.
- Medientyp: Gibt an, ob das Laufwerk fest, entfernbar oder virtuell ist.
- Schnittstelle: Der Schnittstellentyp der Festplatte (z. B. SATA, NVMe).
- # Schlechte Sektoren: Die Anzahl der auf der Festplatte erkannten fehlerhaften Sektoren.
- Festplattenalter: Wie lange die Festplatte bereits in Betrieb ist.
- Festplattennutzung (GB)/Gesamt (GB): Genutzter Speicherplatz im Vergleich zur Gesamtkapazität.
- Festplattennutzung (%): Der prozentuale Anteil des aktuell belegten Speicherplatzes.
Berichte
Der Berichte-Abschnitt zeigt verschiedene nützliche Grafiken, mit denen du Netzwerkdaten auf einen Blick erfassen kannst. Arbeitsgruppen- (Arbeitsstationen-) und Domänencontroller-Scans unterscheiden sich etwas, da Domänenscans zusätzliche Grafiken und Informationen bieten („Betriebssystem-Alter“ und „Speicher“).
Wenn der Scan-Agent offline ist oder der Scan nicht aktiv, werden die Informationen der letzten abgeschlossenen Analyse angezeigt.
Der Berichte-Tab enthält folgende interaktive Grafiken:
- Gerätetypen: Zeigt die Verteilung der Gerätetypen (Arbeitsstationen, Server und andere).
- Status Arbeitsstation/Server: Zeigt die Verfügbarkeit der Geräte — online oder nicht erreichbar.
- Betriebssystem-Plattform: Zeigt die erkannten Betriebssysteme (Windows, unbekannt oder andere) aufgeschlüsselt an.
- Überwachungsstatus: Zeigt an, ob Geräte überwacht oder nicht überwacht werden.
-
Betriebssystem-Alter: Kategorisiert Geräte nach Alter des Betriebssystems.
- „Neu“: = 1–51 Monate
- „Alternd“: = 52–59 Monate
- „Upgrade nötig“: = 60+ Monate
- Speicher: Zeigt die Speichernutzung und die Verteilung der Geräte nach Typ.
Hinweis:
- „Betriebssystem-Alter“ und „Speicher“ sind nur bei Scans von Domänencontrollern verfügbar.
- Ein „Nicht erreichbar“-Status bei Arbeitsstation/Server und „Betriebssystem-Alter“-Grafiken weist auf ein Kommunikationsproblem zwischen den Atera-Servern und dem Atera-Agenten hin. Dies kann viele Ursachen haben (z. B. Firewall- oder Antiviren-Blockierung, Active Directory-Probleme usw.) und bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Gerät offline ist.
- Durch Klicken auf eine Legende in der Grafik wird der jeweilige Parameter aus der Grafik entfernt (oder wieder hinzugefügt).
Sicherheit
Der Sicherheitsbereich hebt Schwachstellen im Netzwerk hervor (offene Ports und potenzielle CVEs), damit du die Netzwerke deiner Kunden sicher halten kannst. Weitere Informationen findest du unter Network Discovery: Sicherheitsscans
Geräte aus den Scan-Ergebnissen entfernen
Markieren Sie die Kästchen neben den Geräten, die Sie entfernen möchten. Klicken Sie anschließend auf Aus Liste entfernen.
Hinweis: Online-Geräte können bei zukünftigen Scans erneut angezeigt werden, wenn sie erkannt werden.
Ergebnisse exportieren
Die vollständigen Scan-Ergebnisse, einschließlich der Bereiche Arbeitsstationen/Server, SNMP und Speichergeräte, können als Excel-Datei exportiert werden, indem Sie auf die Schaltfläche Export XLS klicken.
Voraussetzungen für die Agenteninstallation
Für eine erfolgreiche Installation des Agenten müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
- Das/die Gerät(e) muss/müssen mit Windows-Betriebssystem laufen.
- Für die Installation des Atera-Agenten müssen sich sowohl der Scan-Agent als auch Ihr Gerät im selben Subnetz befinden. Befinden sie sich in unterschiedlichen Subnetzen, ist eine Installation nicht möglich.
- Konfigurieren Sie die empfohlenen Einstellungen gemäß dem Artikel zu den optimalen Netzwerkeinstellungen.
- WinRM für WMI-Überwachung sollte in den Domänennetzwerken Ihrer Kunden aktiviert sein (sofern zutreffend). Sie können dies auch automatisch in Atera aktivieren, wenn Sie einen DC-Scan starten, indem Sie das untenstehende Kontrollkästchen auswählen. Wenn ausgewählt, weist das GPO alle Windows-Netzwerkgeräte an, das WMI-Protokoll zu öffnen. Das GPO wird 1-2 Stunden nach Beginn des Scans umgesetzt.
Zusätzlich kann WinRM für die WMI-Überwachung automatisch aktiviert werden, wenn Sie versuchen, ein Gerät zur Atera-Überwachung hinzuzufügen (der Scan erkennt, wenn es deaktiviert ist).
Hinweis: Diese Funktion gilt für Windows Server 2012 oder neuer.