Sie können MS Hyper-V-virtuelle Maschinen mit dem Online Backup Client vor Datenverlust schützen.
Sie können entweder alle auf dem aktuellen Computer erkannten virtuellen Maschinen auswählen oder nur einige davon. Für jede virtuelle Maschine können Sie nur eine ihrer Festplatten (.vhd oder .vhdx) auswählen. Wir empfehlen jedoch, die gesamte virtuelle Maschine auszuwählen.
Hyper-V-Maschinen werden zusammen mit ihren Snapshots gesichert. So können Sie eine Maschine nach der Wiederherstellung in einen früheren Zustand zurückversetzen.
Sicherung von Hyper-V-Clustern
Sie können Hyper-V-virtuelle Maschinen sichern, die sich auf Cluster Shared Volumes (CSV) befinden. Unterstützt werden Cluster, die auf folgenden Betriebssystemen laufen: Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2.
Einschränkungen (bekannte Probleme):
- Die Sicherung umfasst nur lokal gehostete Hyper-V-Maschinen.
- Es ist nicht möglich, ein CSV- und ein Nicht-CSV-Volume im selben Set unter Windows Server 2012 und 2012 R2 zu sichern. Dies ist eine Einschränkung von Windows.
- Ein Sicherungsauftrag kann fehlschlagen, wenn die Sicherungsauswahl einen Hyper-V-Cluster enthält, der auf Windows Server 2008 R2 oder einer früheren Version läuft.
Bitte konfigurieren Sie die Sicherungseinstellungen für Hyper-V-Cluster wie folgt:
- Erweitern Sie den Auswahlsbaum für die Hyper-V-Datenquelle.
- Markieren Sie die virtuellen Maschinen mit den Kontrollkästchen. Achten Sie darauf, dass Sie die Host-Komponente nicht auswählen.
Wichtig: Die Sicherung eines Hyper-V-Clusters schlägt fehl, wenn der Stammordner ausgewählt ist.
Sicherungsanforderungen für Hyper-V
Der Online Backup Client muss auf demselben Server installiert sein, auf dem Hyper-V läuft.
Unterstützt werden die Versionen 2.0 und 3.0 auf folgenden Betriebssystemen: Hyper-V Server 2008 R2, 2012, 2012 R2 und 2016 sowie Windows Server 2008 R2, 2012, 2012 R2 und 2016.
Es ist nicht notwendig, Ihre virtuellen Maschinen während der Sicherung zu stoppen.
Voreinstellungen für die Hyper-V-Sicherung
Für SMB 3.0-Freigaben als Speicher für Hyper-V
Ab Version 16.5 (veröffentlicht im Mai 2016) ist es möglich, Hyper-V-Maschinen zu sichern und wiederherzustellen, deren virtuelle Festplatten teilweise oder vollständig auf einer SMB 3.0-Freigabe liegen.
Bitte stellen Sie sicher, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind, bevor Sie mit der Sicherung einer solchen virtuellen Maschine beginnen.
- Der Hyper-V-Host und der SMB3-Server müssen derselben Active Directory-Domäne angehören.
- Auf dem SMB3-Server muss der File Server VSS Agent Service installiert sein.
- Die Netzwerkfreigabe auf dem SMB3-Server muss mit dem Profil "Applications" erstellt werden (unter Profil auswählen das Profil SMB Share — Applications wählen).
- Der Hyper-V-Host (genauer gesagt dessen Local System-Konto) muss vollen Zugriff auf die Netzwerkfreigabe haben (Schritt "Berechtigungen" im Installationsassistenten).
Backup-Geschwindigkeit erhöhen (optional)
Um die bestmögliche Sicherungsgeschwindigkeit zu erreichen, können Sie den Volume Snapshot-Integrationsdienst aktivieren (in neueren Hyper-V-Versionen auch als Volume Checkpoint bezeichnet). Dadurch kann der Online Backup Client die nativen VSS-Writer während der Sicherung nutzen. Das erhöht die Sicherungsgeschwindigkeit und reduziert die Datenmenge, die in die Cloud übertragen wird.
- Starten Sie den Hyper-V-Manager.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine, die Sie sichern möchten. Wählen Sie im Kontextmenü Einstellungen aus.
- Gehen Sie zu Verwaltung > Integrationsdienste. Aktivieren Sie die Option Sicherung (Volume Checkpoint) (oder Sicherung (Volume Snapshot) in älteren Hyper-V-Versionen).

Hinweis: Online Backup (Datashield) ist ein Legacy-Produkt, das nur für ältere Atera-Konten verfügbar ist. Für neuere Backup-Lösungen besuchen Sie bitte diese Seite.